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Fettsäuren – eine Begriffserklärung
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Nüsse haben im Winter Saison und bieten Ausdauersportlern als Snack oder als Anreicherung von Mahlzeiten wertvolle Nährstoffe.
Bei Nüssen aller Art sticht vor allem der hohe Fettgehalt heraus, der gewichtssensiblen Ausdauersportlern oft Sorge bereitet.

Fett ist nicht gleich Fett

Das Fett der Nüsse ist reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese übernehmen u.a. die Aufgabe das Herz-Kreislaufsystem zu schützen und zu stärken, senken den Blutdruck und wirken entzündungshemmend. Ausserdem enthalten Nüsse viel Biotin sowie Vitamin E. Erstes ist wichtig für den Fettstoffwechsel. Vitamin E Schützt die Zellmembran.
Aufgrund des sehr guten Fettsäureverhältnisses sollte der hohe Gesamtfettgehalt also nicht die Lust auf Nüsse mindern. Wer sich Sorgen um eine zu hohe Fettaufnahme macht, sollte eher an anderer Stelle die Zufuhr einschränken. Eine Möglichkeit ist z.B. auf «versteckte» Fette besonders in Fertigprodukten und Süssigkeiten zu achten. Zumal hier auch eher minderwertige Fette verwendet werden.

Wichtiger Proteinspender

Neben wertvollen Fettsäuren liefern Nüsse aber auch reichlich Proteine. Diese sind besonders für die Regeneration, den Muskelaufbau und das Immunsystem interessant. Proteine sind ausserdem an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Auch bei den Proteinen schwankt die Menge zwischen den diversen Nusssorten deutlich. Gemeinsam haben sie aber, dass sie viele essenzielle Aminosäuren liefern. Essenziell sind Aminosäuren ("Bausteine" der Proteine) dann, wenn der Körper sie nicht selbst aus anderen Aminosäuren synthetisieren kann. Sie müssen somit unbedingt aus der Nahrung zugeführt werden.

Vielfallt ist Trumpf

Zwischen den vielen verschiedenen Nusssorten variiert der Fett- sowie Proteingehalt, wie schon angesprochen, deutlich. Schauen wir uns den Fettgehalt zweier Nussorten daher etwas genauer an.
Erdnüsse (eigentlich gehören diese zu den Hülsenfrüchten), bestehen zu 71% aus Fett, Walnüsse sogar zu 86%. Erdnüsse liefern 20% Protein, Walnüsse "nur" 9%. Hier sieht man, warum viele Triathleten und Radsportler die Erdnuss bevorzugen. Viele greifen sogar auf Erdnussbutter zurück. Persönlich bevorzuge ich die «natürliche» Variante, da beim Konsum von Erdnussbutter die Dosierung schwerer fällt.
Praktisch gesehen bieten Nüsse den Vorteil, dass sie vielseitig verwendet werden können. Als Beilage im Müsli, als Knabberei und Alternative für Chips, als Grundlage für Riegel und Energiebällchen oder als Zutat für Salate und Sossen.

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