Regeneration
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T-MAX-Intervalle (ganz böse Intervalle)
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Wird auf das Wintertraining umgeschaltet, ist es Zeit sich um das Material zu kümmern. Zum einen müssen Sportgeäte und -Kleidung, die im Winter nicht genutzt werden, artgerecht eingelagert werden. Zum anderen muss das Wintermaterial, besonders das Velo, auf die widrigen Bedingungen vorbereitet werden.

Das Velo

Sportgeräte und Equipment das im Winter nicht benutzt wird, muss eingemottet werden. Da Schmutz alle Arten von Materialen angreifen kann, sollte alles nochmals gründlich gereinigt werden, bevor es im Schrank, Garage oder Keller verschwindet. Für Velos ist dies auch die Gelegenheit eine etwas gründlichere Reinigung vorzunehmen. So werden nicht nur versteckte Beschädigungen sichtbar. Auch macht es viel Freude, wenn man im Frühjahr auf ein "nagelneues" Velo steigen kann. In dem Zusammenhang können auch Verschleissteile wie Kette, Pneu und Ritzel ausgetauscht werden.
Da in unseren Breitengraden der Winter recht lange dauern kann, sollte das "Sommervelo" auch in seinem Winterschlaf regelmässig gepumpt werden, damit der Reifen und die Schläuche nicht porös werden.
Viele Radsportler und Triathleten nutzen im Winter meist ein älteres Velo, um «das Gute» zu schonen. Oft wird dieses Wintervelo (meines trägt den Beinamen «Alupeitsche») nicht ganz so liebevoll gepflegt. Eine regelmässige Reinigung ist aber auch hier wichtig. Schmutz, Nässe und vor allem Salz greifen das Material stark an. Und eine Panne bei Null Grad kurz vor dem Dunkelwerden macht erst recht keinen Spass.

Der Neo

Wer einen Neoprenanzug besitzt, sollte diesen ebenfalls nach dem letzten Gebrauch reinigen. Ganz wichtig ist, den Neo vor dem Einlagern lange trocknen lassen, bis der letzte Rest an Feuchtigkeit verschwunden ist. Die Lagerung erfolgt dann
• lichtgeschützt - da UV das Gewebe angreift
• liegend – schwere Gegenstände können den Neo verformen
• nicht im Heizungskeller – Kohlendioxyd greift das Material an

Licht

Notlichter (die kleinen Gümmiteile, die einem oft auch als Werbegeschenk nachgeworfen werden) sind genau das: kleine Leuchten, die wenig Platz in der Trikottasche brauchen und helfen, wenn man von der einbrechenden Dämmerung überrascht wird. Auch können sie einen retten, wenn das primäre Licht ausfällt. Im besten Fall, wenn die Batterie noch stark ist, wird damit gut gesehen. Ist die Batterie allerdings etwas schwach auf der Brust, hat man eher die Ausstrahlung eines paarungswilligen Glühwürmchens. Wer bei Dunkelheit trainiert, braucht ein starkes Licht. Vor allem vorn geht es nicht nur ums «Gesehen-werden». Je weiter die Strasse ausgeleuchtet wird, desto früher werden Hindernisse erkannt. Persönlich favorisiere ich Lampen, bei dem der Akku austauschbar ist, da der Akku meist die Komponente ist, die zuerst den Geist aufgibt. Zusätzlich können auch Reflektoren montiert werden. Unter Puristen zwar verpönt aber dennoch sehr nützlich. Wem der Style auch bei seinem Wintervelo am Herzen liegt, der kann auch auf kleine reflektierende Aufkleber zurückgreifen. Diese sind bei Tag kaum sichtbar.

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