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Nadine auf der Radstrecke und Laufstrecke beim Inferno 2014

Nadine beim Inferno 2014

Die Herausforderung

Der Inferno-Triathlon kennzeichnet sich vor allem wegen seinen Höhenmetern aus; von Thun auf das Schilthorn. 155,1 km und über 5500 HM, 3,1km Schwimmen im Thunersee, 97km Rennrad à 2145HM, 30km Bike à 1180 Hm und den 25km langen Berglauf auf das Schilthorn mit 2175 HM. Nach neunmonatigem Training habe ich das infernale (Höllen-) Abenteuer als Single am 23.8.2014 in Angriff genommen.

Die Höllentour

Wegen der kalten See- und Aussentemperatur wurde das Schwimmen leider durch eine Laufstrecke ersetzt. In Oberhofen wurde auf das Rennrad gewechselt und ging über den Beatenberg runter auf Unterseen und dann auf eine flache 40km Passage nach Meiringen, hoch zur grossen Scheidegg, bei Nebel und Kälte und dann runter nach Grindelwald.
Mit dem Bike fuhr ich weiter zur kleinen Scheidegg, wieder bei Nebel und Kälte. Die willkommene Abfahrt nach Stechelberg löste einige Muskelverspannungen bei einer fetzigen und rassigen Wiesen-und Waldabfahrt.
Guten Mutes, aber doch recht platt wagte ich mich auf die Laufstrecke, auf das Schilthorn. In Mürren galt es sich nochmals sehr winterlich zu kleiden, denn Eis- und Schneeregen mit Wind und Nebel und Minusgrade waren vorausgesagt. Nur noch 8km und 1300HM...
Nach einigen höllischen Gefühlen bin ich dann nach 13 Stunden und 8 Minuten unterkühlt, aber glücklich ins Ziel angekommen und habe mich dort wie im Himmel gefühlt.

Merci!

Möglich war die Erfüllung dieses unglaublichen Erlebnisses nur durch den Support meines Mannes, Alex, und meiner lieben Familie, auch dank meiner Freunde; die immer an mich geglaubt haben.
Auch möchte ich mich bei Christoph Jenzer für sein grosszügiges Sponsoring und meinem Coach Gregor Lang, goforward@2vida.ch. Greg hat mich enorm mit seinen strukturierten und zielorientierten Trainingsplänen bei der Umsetzung unterstützt. Ich weiss nicht, ob ich den Inferno nach meinen eigenen Trainingserfahrungen geschafft hätte!
Weiterhin danke ich auch ganz herzlich meinem Physiotherapeuten und meinem Sportarzt. Sie haben mir dabei geholfen Unglaubliches wahr werden zu lassen!!

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