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Motivation im Sport

Motivation im Sport

Was tun, wenn die Motivation schwindet? Es gibt Situationen, wie Krankheit, Verletzungen oder extreme Witterungsbedingungen, da sollte wirklich auf das Training verzichtet werden. Bist du unsicher, ob du aufgrund von Erschöpfung das Training abändern oder ausfallen lassen sollst, kannst du deinen Trainer fragen. Oft ist es aber auch nur die fehlende Motivation, die dich vom Training, einer weiteren Wiederholung oder einem guten Wettkampfergebnis abhalten will. Es schlecihen sich dann negative Gedanken ein, die es zu beseitigen gilt.

Wie schaffe ich das?

Theoretische Grundlagen zu diesem Thema finden sich z.B. in einem etwas älteren aber immer noch sehr guten Werk von Dorothee Alfermann und Oliver Stoll mit dem Titel: Sportpsycholgie.
Im Folgenden will ich Ausdauersportlern aber eher praktische Hinweise mit auf den Weg geben.
Grundsätzlich geht es immer darum, einen negativen Gedanken sofort in etwas Positives umzuwandeln. Klingt einfacher, als es in der Praxis oftmals ist. Hierzu habe ich dir einige Werkzeuge zusammengestellt, die dir im „Notfall“ helfen dich nicht durch negativen Gedanken von einem guten Training oder Wettkampf abhalten zu lassen.

 

Motivation vor dem Training

Was du denkst Was du denken solltest Warum du es denken solltest
„Ich bin viel zu müde.
Soll ich heute wirklich noch raus?“
„Was ist mein Saisonziel? Wie werde ich mich nach dem Training fühlen? Wie wird es sein, wenn ich mein Ziel erreicht habe?“ Motivation ist alles! Du hast mit dem Trainer ein erreichbares Ziel erarbeitet. Dafür musst du dich aber auch überwinden, wenn du mal keine Lust hast. Versetze dich gedanklich in die Zukunft und stelle dir vor, wie stolz du sein wirst, so hart für dein Ziel gearbeitet zu haben.
„Nach der Arbeit noch ins Training? Training ist mir heute zu stressig.“ „Ich habe am Vorabend/Morgen alles vorbereitet: Velo steht sauber und aufgepumpt in der Garage. Trikot, Helm und Riegel liegen bereit… fast wie bei den Profis.“ Training bieten schon genug Hürden. Vermeide kleinere, unnötige Hindernisse. Bereite rechtzeitig deine Trainings vor. So kannst du zusätzlichen Stress vermeiden und dich stattdessen auf eine surrende Kette oder ein frisches Laufshirt freuen.
„Acht Intervalle?! Das schaffe ich heute nicht.“ „Ich werde mich erst einmal gut aufwärmen, mit dem ersten Intervall beginnen und wenn es gut läuft, mache ich noch mehr“. Wenn eine Aufgabe zu gross erscheint, arbeite dich Stück für Stück heran. Am Ende war es dann halb so wild. Vielleicht schaffst du sogar noch mehr als die geforderten Intervalle…
„Es ist dunkel, kalt und nass… soll ich mir das wirklich antun?!“ „Meine Gegner bleiben heute sicher zu hause. Deshalb ziehe ich es durch und erarbeite mir einen Vorsprung. Und der heisse Kakao nach dem Training schmeckt dann auch noch besser.“ Hier hilft dir wieder die Zielsetzung, um deine Motivation zu steigern. Du trainierst, um deine Gegner oder eine Strecke zu bezwingen. Ausserdem hilft es, sich auf die „Belohnung“ und das gute Gefühl danach zu freuen.

 

Motivation während Training oder Wettkampf

Was du denkst Was du denken solltest Warum du es denken solltest
„Erst die Hälfte der Intervalle geschafft und schon total kaputt. Das packe ich nicht“ „Ein weiteres Intervall schaffe ich noch. Und dann schaue ich weiter…“ Wie schon oben beschrieben. Unmöglich erscheinende Aufgaben in kleine Schritte unterteilen. Einigen Athleten hilft es auch den Druck zu nehmen, wenn sie sich sagen „es ist OK, wenn ich nicht alle Intervalle schaffe… aber das nächste schaffe ich wohl noch.
„Sch… ist das hart! Bin ich unfit!“ “Super! Es ist hart, weil ich gut trainiere und mir nichts schenke. So bringt mir das Training echt viel“ Ja, es ist hart. Formuliere es aber positiv. Nachdem du dich gut erholt hast, wirst du stärker sein.
„Erst die Hälfte der Ausfahrt/ des Longjoggs/ der Schwimmeinheit geschafft und ich bin schon müde“ „Ich höre meine regelmässige Atmung, spüre den Wind/ das Wasser und fange die Stimmung der Landschaft ein. Super, dass ich fit und gesund bin und das hier erleben darf!“ Lenke deine Aufmerksamkeit auf etwas anderes. Bei langen Ausfahrten und Läufen hilft es auch, die Strecke gedanklich in kleinere Abschnitte zu unterteilen.
„Sch… Gegenwind!“ „Gegenwind macht stark. Wie ist meine Position auf dem Rad? Habe ich die richtige Trittfrequenz? Wie kann ich meine Fahrweise anpassen?“ Der Wind ist nicht grundsätzlich böse. Er ist ein Element, das zum Outdoor-Sport gehört. Nutze ihn für dich, mache ihn zu deinem Trainingspartner und lenke deine Aufmerksamkeit gleichzeitig auf etwas anderes.
„Hab ich schwere Beine heute. Das wird so nichts“ „Ich sollte mich noch ein wenig länger aufwärmen. Dann bin ich bereit.

Wie ist mein Bewegungsablauf?“

Schwere Beine/Arme gehören dazu. Nicht jammern sondern eine Lösung finden. Kontrolliere deine Sitzposition oder deinen Lauf-/Schwimmstil. Bewege dich wie ein Profi und du wirst dich auch wie einer fühlen.

In vielen Fällen ist also die Zielsetzung entscheidend. Wer seine Ziele kennt, hat es einfacher Motavationstiefs zu überbrücken. Wie man seine Ziele richtig setzt, habe ich in einem andeen Artikel beschrieben.

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